Die Spielerin, Trainerin und Abteilungsleiterin des TV Groß-Gerau trinkt viel grünen Tee, ist stolz auf ihre Jugendteams, mag keine motzenden Eltern und wäre gerne mal ein Faultier.

Antje Gonnermann (39) ist seit 2012 Abteilungsleiterin Basketball des TV Groß-Gerau, außerdem Spielerin des Oberliga-Teams und Trainerin. Geboren und aufgewachsen in Groß-Gerau, wohnt sie heute in Klein-Gerau. Zwischendurch lebte und trainierte die Lehrerin für Deutsch und Musik in Heidelberg und Villingen-Schwenningen, trug aber an den Wochenenden das Trikot des TVGG. Dort hatte Antje Gonnermann als 13-Jährige mit dem Basketball begonnen, heute trainiert sie selbst den U16- und U18-Nachwuchs sowie die zweite Mannschaft in der Landesliga. Vom Hessischen Basketball-Verband wurde sie 2014 als „Jugendtrainerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Frau Gonnermann, was darf es am Samstagmorgen sein: Kaffee oder Tee?

Wie jeden Tag ein Liter grünen Tee. Der wandert in einer Glasflasche auch an Spieltagen mit in die Halle.

Und das Frühstück – herzhaft oder süß?

In der Regel fällt es aus. Ansonsten voll zelebriert: herzhaft und süß.

Wie beim Frühstück gibt es auch beim Basketball feste Gepflogenheiten. Was war/ist Ihr Ritual vor einem Wettkampf?

Wenn ich selbst spiele, habe ich vorher meist schon ein paar Spiele gecoacht. Dann gehe ich aus der Halle an ein ruhiges Fleckchen, um die anderen Spiele abzuschütteln und mich auf das eigene Spiel zu fokussieren.

Ihr Vorbild?

Alle unsere Jugendspielerinnen, die mit so viel Spaß, Emotion, Engagement und Herzblut dabei sind, fleißig trainieren, diszipliniert ihre Laufpläne erfüllen und superjung schon die Schiriausbildung machen. Man kann sich auf und neben dem Feld einfach top auf sie verlassen.

Ihr größter Erfolg/Ihre schlimmste Niederlage?

Der dritte Platz mit der weiblichen U11 bei der Hessenmeisterschaft als kleiner Verein und krasser Außenseiter. Ich war am Anfang meines Trainerdaseins, und alle anderen Trainer hatten Bundesligaerfahrung. Es gibt so schöne Fotos, wie die Mädels am Rand mitfiebern, obwohl sie keine Sekunde gespielt haben. Meine schlimmste Niederlage war mit den Damen gegen Dreieich. Wir waren damals zum ersten Mal mit Pressing konfrontiert und ein aufgeregter Hühnerhaufen. Ich musste die Einwürfe machen, fand selten eine freie Spielerin und passte irgendwie immer in die Gegnerarme. Es stand gefühlt nach einer guten Minute 20:0 – Horror. Inzwischen ist es ein Erfolgsrezept von uns, und die Gegner kommen jetzt meistens mit unserem Pressing nicht gut klar.

Ihr wichtigster Förderer?

Meine Eltern haben mich immer unterstützt und machen lassen. In Bezug auf Basketball an vorderster Stelle Marion Friedrich, die Spielerinnen unfassbar gut entwickeln und das Spiel auf die Stärken des Teams abstimmen kann. Geprägt haben mich in der Jugend Carola Lachmann und Ricky Jones als Trainer. Funke und Herzblut sind von ihnen damals übergesprungen.

Ihr größter Wunsch!

Viele Menschen für ein gemeinsames Ziel begeistern, sodass sich die Arbeit auf vielen Schultern verteilt.

Der schönste Tag Ihres Lebens?

Das ist schwer. Da kommt eine Schwäche hervor: Ich kann mich nicht entscheiden.

Was würden Sie gerne über sich im ECHO lesen?

Da bin ich komplett wunschfrei.

Was nervt Sie an der Sportart?

Eltern, die junge Schiedsrichter anmotzen, ihre eigenen Kinder oder Gegner verbal angehen. Menschen, die Gewinnen und Ehrgeiz vor den Spaß stellen, Spieler platt machen, statt Stärken, die gesamte Entwicklung und das Positive zu sehen.

Mit wem würden Sie gerne für einen Tag lang tauschen?

Mit einem Faultier.

Was machen Sie nach einem schlechten Wettkampf/nach einer Niederlage?

Am liebsten mit dem Team noch was trinken gehen, sich ärgern und aufregen und dann das Ganze abhaken.

Und was machen Sie an einem freien Tag?

Oft leider erst einmal liegen gebliebene Sachen aus der Schule oder der Abteilung abarbeiten. Ansonsten einfach in den Tag leben, raus in die Natur, radeln, Familie und Freunde treffen, telefonieren oder den ganzen Tag im Schlaf-Lese-Wechsel auf der Couch verbringen – natürlich im Schlafanzug.

 

Das Interview führte Heiko Weissinger.

Hygienekonzept des

TV GG Abt. BB

Link dazu hier!

Saisonplan 2020/21

TV GG Spielplan 2020/21
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Wichtige Termine:

Trainingsl. Jugend 2021

   27. - 29.08.2020 in
   Wipperfürth

- Weihnachtsfeier Abteilung BB

  fällt dieses Jahr aus!

- Schuppertraining für das

  Alter von 6 bis 14 Jahre
  Di 06.10.2020 16:30 - 18:00

  Do 08.10.2020 14:30 - 16:00

- Fördervereinssitzung am
  18.09.2020 18:30 Uhr

Verbandstag HBV

- September Jubiläum 10

  Jahre Jugendarbeit, Event

  abends nach 1. Spieltag

  Verlegt auf unbestimmten 

  Zeitpunkt

Trainingsl. Jugend 2020

   28. - 30.08.2020 in
   Wipperfürth

- 14. - 23.08.2020

  Sponsorenlauf

 

- 18.03.2020 Abteil.-Sitzung

  Termin noch offen

 

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Saison 2020/21

Zur Zeit gibt es noch keine Liste, weil wegen Corona kein Thekenverkauf stattfindet

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Saisonheft 2019/20

Hier ist unser Saisonheft für die Saison 2019/20 per Download erhältlich.

Übersicht Mannschaften für die Saison 2019/2020

 

WU10          Bezirksliga

WU12          Bezirksliga

WU14          Landesliga

WU16 1. M.  Landesliga

WU16 2. M.  Bezirksliga

WU18          Oberliga

Damen 1      Oberliga

Damen 2      Landesliga

Damen 3      Bezirksliga

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